MPU wegen Drogen

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Sind Sie durch Drogen mit dem Verkehrsrecht in Konflikt gekommen und müssen sich deshalb einer MPU unterziehen, sollten wir uns darüber informieren um gemeinschaftlich zu ermittel welche Kriterien Sie für eine erfolgreiche MPU erfüllen müssen.

In welcher Katergorie gehören Sie ?

Definitionen: Drogenmissbrauch und Drogenabhängigkeit

Grundsätzlich unterscheidet man Drogenabhängigkeit von Drogenmissbrauch, dem trotz ernsthafter Konsequenzen fortgesetzten Konsum einer Droge durch eine Person, die nicht von ihr abhängig ist. Das heißt keine Symptome von Toleranz, Entzug oder zwanghafter Beschaffung zeigt.

 

Man würde beispielsweise sagen, dass bei jemandem Alkoholmissbrauch vorliegt. Der infolge übermäßigen Alkoholkonsums wiederholt Unfälle baut, der Arbeit fernbleibt oder Eheprobleme hat, ohne Anzeichen für eine Abhängigkeit zu zeigen.

Drogenmissbrauch:

„Der trotz negativer Folgen fortgesetzte Konsum einer Droge ohne die Merkmale der Drogenabhängigkeit“

Drogenabhängigkeit:

„Das Muster zwanghaften Drogenkonsums ist meistens durch drei Schlüsselmerkmale gekennzeichnet: Toleranz (das Benötigen immer größerer Mengen, um dieselbe Wirkung zu erzielen), Entzugserscheinungen (unangenehme körperliche und psychische Reaktionen bei Absetzen der Droge) und Zwanghaftigkeit bei Einnnahme und Beschaffung (höhere Dosen als beabsichtigt einzunehmen, den Drogenkonsum nicht kontrollieren zu können oder einen Großteil des Tages auf die Beschaffung zu verwenden).

Drogen Haaranalyse

Sie müssen zur MPU, können jedoch nicht den lückenlosen Nachweis der Drogen/Alkohol-Abstinenz beibringen.

Ohne den Nachweis der Drogenfreiheit-Alkoholfreiheit durch eine lückenlose Belegung  können Sie kein positives MPU-Gutachten bei der Medizinisch-Psychologischen Untersuchung erzielen.

Mit der forensischen verwertbaren Haaranalyse können Sie Ihre Drogenfreiheit dokumentieren.

Mit der Haaranalyse kann entsprechend der Haarlänge der Nachweis über einen langen Zeitraum nach einem Drogenkonsum dokumentiert werden. Abhängig von der Haarlänge ist dies bis zu einem Jahr rückwirkend möglich. Bei der medizinisch-psychologischen Untersuchung (MPU) wird oftmals trotz vorhandener Urinscreenings (Abstinenznachweise) zusätzlich eine forensisch verwertbare Haaranalyse verlangt. Hätte ein MPU-Kandidat gleich eine Haaranalyse beigebracht so hätte er Zeit und Geld für Urinscreenings sich ersparen können.

Die Haarlänge bestimmt den Nachweiszeitraum

Mit 0,6 cm verwertbare lange Haare kann ein Monat Drogenfreiheit festgestellt werden. Mit 3,6  cm lange Haare kann gesichert der Beweis von sechs Monaten Abstinenz erbracht werden. Mit noch längeren Haaren kann ein Nachweiszeitraum von bis zu einem Jahr verfolgt werden.